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Baugewerbe

Nach dem wirtschaftlichen Einbruch in der ersten Hälfte der 80er Jahre stellt das Baugewerbe neuerdings den am schnellsten wachsenden Teilsektor der philippinischen Volkswirtschaft dar. Der Anteil des Baugewerbes an der Entstehung des Bruttoinlandsproduktes erhöhte sich von 3,6% im Jahre 1986 auf mittlerweile knapp 5% im Jahre 1988. Dabei konzentrierten sich die Bauaktivitäten auch in den vergangenen Jahren auf den Großraum Metro Manila, wo momentan ein Hochbauboom zu konstatieren ist. Die beiden anderen wichtigen Regionen mit überproportionalem Wachstum sind in Cebu und Davao auf Mindanao. Gerade im Bereich des Hochbaus beweisen die vielen Bürohochhäuser in Makati, die Einkaufszentren, die 4- und 5-Sterne-Hotels ebenso wie einige Prestigebauten die Leistungsfähigkeit des philippinischen Baugewerbes. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die größten philippinischen Bauunternehmen in viele verwandte Branchen diversifiziert haben und insbesondere auf dem Weltmarkt als geschätzte Subunternehmer bei Großprojekten, besonders im mittleren Osten und in den Nachbarstaaten Südostasiens gelten. Die Devisenerlöse aus der Übernahme von Bauaufträgen im Ausland und das Überlassen philippinischer Bauarbeiter betrugen im Jahre 1987 rd. 600 Mio. US$. Überproportionale Wachstumschancen ergeben sich im Wohnungsbau. Im Zeitraum von 1981 bis 1985 wurden rd. 204.000 Wohnungseinheiten im Gegenwert von 12,7 Mrd. Pesos mit öffentlicher Unterstützung gebaut. Der Wohnungsbedarf für die Planperiode 1987 bis 1992 wird auf rd. 3,4 Mio. Wohnungseinheiten für das gesamte Land geschätzt, davon werden 53% (1,8 Mio.) für die ländlichen Gebiete benötigt. Verschiedene Regierungsprogramme versuchen hier, den privaten Wohnungsbau durch finanztechnische Unterstützung zu beleben. Bei einer weiterhin mit jährlich über 2% wachsenden Bevölkerung ergibt sich zwangsläufig ein großes Potential an Bauvorhaben. Dies bedeutet, dass dieser Subsektor in den nächsten Jahren für moderne Verfahren im Hoch- und Tiefbau für Baumaschinen aller Art und die dafür notwendigen Faszilitäten ein interessantes Wachstumsfeld für ausländische Engagements darstellt.

Im mittelfristigen Fünf-Jahresprogramm von 1988 bis 1992 ist ein verstärkter Ausbau des Verkehrsnetzes vorgesehen. Für die Verbesserung des Schienennetzes sind an infrastrukturellen Maßnahmen in diesem Zeitraum über 3,1 Mrd. Pesos vorgesehen. Dabei soll vor allem die Linie nach Bicol (Südluzon) und die Verkehrssituation im Großraum Metro Manila verbessert werden.

Nachdem die Philippinen mit 85 nationalen und zwei internationalen Flughäfen gut versorgt sind, liegt der Schwerpunkt beim Ausbau des Flugverkehrswesens in den nächsten Jahren mehr auf der Verbesserung der Sicherheit und der Effizienz.


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